Über den Scanner
Sie sind auf dieser Seite gelandet, weil der Scanner von domainsecuritycheck.de in Ihren Logs aufgetaucht ist – höchstwahrscheinlich über den Link in seinem User-Agent. Diese Seite erklärt, was der Scanner tut, wie er sich erkennen lässt und wie er sich blockieren lässt, falls Sie nicht gescannt werden möchten.
Was dieser Scanner tut
- Er läuft nur, wenn eine Person ihn anstößt. Es gibt kein Crawling, keine geplanten Scans und keine Zielliste – jeder Scan wird manuell von einem Nutzer ausgelöst, der auf dieser Website eine Domain eingibt.
- Er ist rein lesend. Er sendet eine Handvoll einfacher
GET-Anfragen (die Startseite,/.well-known/security.txt, eine MTA-STS-Policy), führt TLS-Handshakes auf Port 443 durch und verbindet sich mit den MX-Servern der Domain auf Port 25, um STARTTLS zu prüfen – es wird keine Mail versendet, die Session endet mitQUIT. - Er testet nicht auf Schwachstellen. Er bewertet veröffentlichte Konfiguration (Zertifikate, TLS-Versionen, DNS-Records, HTTP-Response-Header) anhand öffentlicher Standards – dieselben Checks, die Tools wie SSL Labs, internet.nl oder securityheaders.com durchführen.
- Er ist rate-limitiert und gecacht. Limits pro Client und global halten die Last bei wenigen Verbindungen pro Scan; Ergebnisse werden eine Stunde lang gecacht – eine erneute Prüfung derselben Domain innerhalb dieses Fensters löst also keine neuen Verbindungen aus. Ein manueller Refresh kann eine Neuprüfung erzwingen, aber nur einmal pro Minute und Abschnitt.
- DNS-Abfragen erreichen Ihren Webserver nie. Sie laufen über öffentliche DNS-over-HTTPS-Resolver (Google, Cloudflare).
So erkennen Sie ihn
HTTP-Anfragen tragen diesen User-Agent:
Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/140.0.0.0 Safari/537.36 (compatible; domainsecuritycheck.de/1.0; +https://domainsecuritycheck.de/scanner.html)
Das Chrome-Präfix sorgt dafür, dass Server so antworten wie gegenüber einem normalen Browser (die
Ergebnisse spiegeln also wider, was echte Besucher bekommen); das (compatible; …)-Token
identifiziert den Scanner ehrlich – nach derselben Konvention wie bei Googlebot oder Bingbot.
Alle Verbindungen (HTTP, TLS-Probes, SMTP) stammen von diesen Adressen:
| IPv4 | 159.195.68.98 |
|---|---|
| IPv6 | 2a0a:4cc0:c2:23fb::1 |
| Reverse DNS | domainsecuritycheck.de – forward-confirmed: der PTR-Name löst wieder auf dieselbe IP auf (dasselbe Verifikationsschema, das Suchmaschinen für ihre Bots empfehlen). |
Hinweis: TLS-Handshakes (Protokoll-/Cipher-Checks) und SMTP-STARTTLS-Probes tragen keinen User-Agent – dort sind Quell-IP und Reverse DNS die verlässlichen Erkennungsmerkmale.
Mail-Absender-Identität (Empfangs-Test)
Der Empfangs-Test stellt zusätzlich an die Mailserver einer Domain zu –
nachdem diese Domain die Kontrolle nachgewiesen hat (durch eine authentifizierte Mail von ihr).
Diese ausgehenden Nachrichten stammen von einem eigenen Adresspaar der Subdomain
mail-test.domainsecuritycheck.de – bewusst getrennt von den obigen Scanner-IPs, damit die
Mail-Reputation nie die Website-IP berührt:
| IPv4 | 152.53.172.28 |
|---|---|
| IPv6 | 2a03:4000:20:221::1 |
| Reverse DNS | mail-test.domainsecuritycheck.de – forward-confirmed (FCrDNS), mit SPF, DKIM und DMARC für die Subdomain. |
| Envelope-Sender | b-<token>@mail-test.domainsecuritycheck.de (VERP, zur Bounce-Zuordnung). Jede Probe ist eine feste, harmlose, klar gekennzeichnete automatische Testnachricht (Auto-Submitted); das Opt-out steht in der Nachricht. |
| Empfangs-TLS | Die Subdomain empfängt auch Mail (die Beweis-Nachricht und etwaige Bounces), daher veröffentlicht sie MTA-STS (mode=enforce) und TLS-RPT — die eingehende Zustellung an sie ist TLS-erzwungen, und wir nutzen selbst dieselben Policies, die wir bewerten. |
Wir stellen nur an eine Domain zu, die gerade die Kontrolle bewiesen hat, und nur an genau die Adresse,
die uns kontaktiert hat – nie an eine eingetippte Adresse. Um nie wieder eine Probe zu erhalten, das
Opt-out in der Nachricht nutzen oder an abuse@mail-test.domainsecuritycheck.de mailen.
So blockieren Sie ihn
Wenn Ihre Domain hier nicht scannbar sein soll, blockieren Sie entweder das User-Agent-Token (HTTP-Checks)
oder die Quell-IPs (alle Checks). Das Token domainsecuritycheck.de ist stabil und wird sich nicht ändern.
Per User-Agent
nginx:
if ($http_user_agent ~* "domainsecuritycheck\.de") {
return 403;
}
Apache (.htaccess):
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} domainsecuritycheck\.de [NC]
RewriteRule ^ - [F]
Caddy:
@dsc header_regexp User-Agent (?i)domainsecuritycheck\.de
respond @dsc 403
Cloudflare / WAF: eine Custom Rule anlegen – User Agent contains domainsecuritycheck.de → Block.
Per IP-Adresse
# Linux (nftables)
nft add rule inet filter input ip saddr 159.195.68.98 drop
nft add rule inet filter input ip6 saddr 2a0a:4cc0:c2:23fb::1 drop
Was eine Blockierung ändert
- Eine User-Agent-Blockierung stoppt die HTTP-Checks (Security-Header, Redirect, Mixed Content) – diese erscheinen dann als nicht erreichbar/fehlgeschlagen. TLS-, DNS-, DNSSEC- und Mail-Checks funktionieren weiterhin, da sie weder HTTP noch einen User-Agent verwenden.
- Eine IP-Blockierung stoppt zusätzlich die TLS- und SMTP-Probes. DNS-/DNSSEC-/E-Mail-Authentifizierungs-Checks werten öffentliche DNS-Daten über Drittanbieter-Resolver aus und lassen sich an Ihren Servern nicht blockieren.
- So oder so: Ein blockierter Scan verschlechtert typischerweise die angezeigte Note für alle, die Ihre Domain hier testen – Blockieren verbirgt Ihre Konfiguration, es verbessert sie nicht.