DMARC
DMARC (RFC 9989, „DMARCbis“) legt fest, was Empfänger mit E-Mails tun sollen, die
SPF- und DKIM-Alignment nicht bestehen, und wohin Berichte gesendet werden. Die Policy
wird als TXT-Record unter _dmarc.<domain> veröffentlicht.
Empfohlener Stufenplan (RFC 9989 §7.4): Beginnen Sie mit
p=none plus
rua-Berichten und beobachten Sie mindestens einen Monat,
wechseln Sie dann für einen gleich langen Zeitraum zu p=quarantine und
schließen Sie mit p=reject ab. Planen Sie mehr Zeit ein – laut RFC 9989
§5.1.7 kann die Auswertung der Berichte viele Monate dauern. Erst
p=quarantine und p=reject bitten Empfänger überhaupt zu
handeln, und p=reject ist die stärkste Absenderpräferenz – aber kein
garantierter Schutz: §7.4 untersagt Empfängern, allein wegen p=reject
abzuweisen, und gefälschte Anzeigenamen bei fremder Absenderdomain deckt DMARC gar
nicht ab (§11.4). Der Sicherheitscheck bewertet p=none weiterhin als
Fehlschlag, weil es Empfänger um nichts bittet.
DMARCbis hat die Tags
pct, ri und rf sowie das
!size-Suffix entfernt; dieser Generator erzeugt sie nie. Das Test-Flag
t=y ersetzt nur den Randfall pct=0 (RFC 9989 App. A.6) –
Teilquoten wie pct=50 haben überhaupt keinen Nachfolger.
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